Happy wonderful Christmas

Ist das nicht erstaunlich? Das ganze Jahr über verfolgen wir die Nachrichten der Welt, sehen Schrecken, Tod, Armut und Hunger. Aber jedes Jahr passiert in der vorweihnachtlichen Zeit etwas erstaunliches: die Menschen werden für das Leid ihres Umfeldes sensibel, sprechen über darüber, dass man etwas tun muss, spenden Geld oder engagieren sich ehrenamtlich. Ich bitte darum, mich nicht falsch zu verstehen, ich bin selbst in einem gemeinnützigen Verein und finde es wichtig und großartig, dass so Viele die Welt ein kleines Stück besser machen wollen.
Trotzdem stimmt es mich nachdenklich, dass man so leicht (und damit schließe ich mich vollkommen ein) wieder zurück in den Alltagstrott verfällt und die Probleme der Welt von sich schiebt. Vielleicht ist das aber auch ein gewisser Selbstschutz. Würde man sich jede schlechte Nachricht zu Herzen nehmen, fiele es schwer das eigene Leben zu genießen.
Erwähnenswert finde ich an dieser Stelle auch den Hunger der Menschen nach guten Nachrichten. In einer Umfrage der Tagesschau, welches das beste Bild des Jahres 2014 sei, stand schon nach kürzester Zeit Frau Merkel bei der Gratulation der Mannschaft zum WM-Sieger an der Spitze. Erschreckende Bilder der Zerstörung aus Gaza und der Ukraine könnten nicht mithalten…

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Hallo Welt

Hallo Welt – hier bin ich!

So oder so ähnlich fängt bestimmt jeder seinen ersten Blog an, aber wenn das jeder darf, darf ich das auch.

Ich möchte mit diesem Blog kleines bewirken und vielleicht großes auslösen. So oft trifft man auf Themen, die einen beschäftigen, beginnt mit Familie, Freunden und Kollegen darüber zu diskutieren und kommt am Ende zu dem Schluss: Da kann man wohl nichts machen. Aber das stimmt nicht!

Zum einen finde ich, dass alleine die Auseinandersetzung mit politischen, kulturellen und/oder anderen öffentlichen Themen jedem einzelnen hilft seinen Horizont zu erweitern. Erst, wenn man genug über ein Thema weiß, kann man sich eine fundierte Meinung bilden und verantwortungsvoll handeln.

Auch wenn man im ersten Moment vielleicht nichts an den Kriegen, dem Hunger und all den anderen Problemen der Welt verändern kann – so ändert sich doch das eigene Denken zu diesen Themen und das ist ja schließlich auch das, was wir an andere und später die nächste Generation weitergeben.

Nur durch das Auseinandersetzen mit unserer Welt können wir lernen und verändern.